ZEN

Jeder von uns ist allwissend.
Wir müssen lediglich unser Bewusstsein öffnen, um unserer eigenen Weisheit zu lauschen.
Das Herz kennt den Weg.
– Buddha –

Zen findet seinen Ursprung im historischen Buddha Śākyamuni (Siddhārtha Gautama), der vor 2500 Jahren in Indien die Befreiung vom Leiden und die höchste Weisheit – die Erweckung, die Erleuchtung – erlangte. Im 6. Jahrhundert n. Chr. brachte der indische Mönch Bodhidharma (chin. Pútídámó) die Essenz der Lehre von Buddha nach China. Dort traf das buddhistische Gedankengut auf die taoistische Weltanschauung. Diese Verbindung brachte Chan (chin. Chán bzw. jap. Zen) hervor, was soviel wie Meditation, absichtsloses Sitzen oder Versenkung bedeutet.

Zen ist kein Glaube und keine Religion. Zen ist eine Lebenseinstellung und eine Weltanschauung. Es gibt kein Ziel. Der tägliche Lebensweg ist das Ziel. Das heisst, in jedem einzelnen Augenblick zu leben, im Hier und Jetzt, bewusst in der unmittelbaren Gegenwart, ohne den Augenblick zu be- oder verurteilen. Achtsamkeit und Wahrnehmung bei jeder einzelnen Handlung ist die Essenz des Zen-Weges.

Der zentrale Gedanke ist die Entwicklung des Geistes. Man lernt den Körper und den Geist zu entspannen und den Affengeist zu beruhigen, sich der eigenen Mitte zu nähern, den individuellen Wesenskern zu erfahren und über die Grenzen des eigenen Ichs hinauszuwachsen und auch schwierige Situationen mit Gelassenheit und grosse Herausforderungen mit Zuversicht zu meistern. Eine regelmässige Übungspraxis fördert die innere Stärke, Ruhe, Gesundheit, Ausgeglichenheit und bringt Lebensfreude und Lebendigkeit.

Man übt die Zen-Meditation im Sitzen, Stehen und Gehen. Vertieft wird die Praxis mit energetischen Übungen (z.B. der Ausrichtung des Geistes) und wertvollen Ritualen, die helfen, die Lebenskraft zu stärken und tiefe Einsicht und Selbsterkenntnis zu erfahren.

Der Einstieg ist jederzeit möglich!

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